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Investieren in der Krise

 

Mit den schrittweisen Lockerungen nach den coronabedingten Schließungen ist ein Wieder-Hochfahren der meisten Unternehmen verbunden. Dennoch ist klar: Die Krise bleibt und könnte sich noch verstärken. Daher stellt sich für viele Unternehmen die Frage, ob und wie sie geplante Investitionen überhaupt umsetzen oder neue anstoßen sollen.

 

So planten beispielsweise in der ersten Phase der Coronakrise 63 Prozent der Finanzvorstände deutscher Großunternehmen einen leichten bis starken Rückgang ihrer Investitionen. Auch unternehmerische Prioritäten verschoben sich enorm schnell bereits zu Beginn der Krise. Standen noch im Herbst vergangenen Jahres Produktentwicklungen sowie Expansionen im Fokus, ist jetzt von Kostensenkungen und Verschuldungs-Abbau die Rede. Eine bislang offensive Wirtschaft stellt auf defensive Strategien um. (Quelle: industrie.de)

 

Investieren in Ihren Zukunftsplan!

 

Als Ihr strategischer Berater empfehlen wir dringend, diesen Negativtrend nicht als Vorbild zu nehmen. Gerade jetzt sollten Sie in die Zukunft Ihres Unternehmens investieren. Schauen Sie gerade jetzt nach vorn, nicht zurück. Und fahren Sie trotz eines Nebels der Ungewissheit auch nicht auf Sicht. Wollen Sie gestärkt aus dieser Krise herausgehen, dann muss jetzt Ihr Zukunftsplan entstehen: Eine neue Strategie und Positionierung, die Sie nach vorn bringt.

 

In unseren Augen wird der Begriff des „Investierens“ im unternehmerischen Handeln und Denken oftmals zu kurz gedacht. In der Regel gilt er als Synonym dafür, „Geld für bestimmte Dinge auszugeben“. Strategisches Investieren aber geht weit darüber hinaus. Es bezieht dabei auch gerade die Führungsebenen eines Unternehmens direkt mit ein. Denn neben Geld gilt es vor allem Zeit und Energie zu investieren. Dieser Ansatz hat sich in unserer langjährigen Beratungstätigkeit für viele heute erfolgreich arbeitende Unternehmen als elementar herausgestellt.

 

Es gilt jetzt, Energie und Zeit zu investieren!

Gerade in der Krise ist es wichtig, diesen Investitionsdreiklang als Grundlage der strategischen Unternehmensplanung zu erkennen. Es gilt jetzt, Ihren spezifischen Zukunftsplan zu entwickeln. Eine strategische Planung, die sowohl die weitere Krise als auch vor allem die Zeit danach im Blick haben muss. Es klingt wie eine hohle Phrase, aber die Welt danach wird sich verändern. Darauf müssen Sie sich und Ihr Unternehmen jetzt vorbereiten. Dabei stehen wir Ihnen als Ihr strategischer Berater gern zur Seite. Als Unternehmensberatung (Consultant) verfügen wir über eine Draufsicht: auf Ihre Firma, auf Ihre Branche aber auch auf verschiedene andere Branchen. Wir können so auch auf Strategien anderer Wirtschaftsbereiche zurückgreifen, die Sie voranbringen.

 

Ihr „Job“ in diesem Prozess ist es, die Investition „unternehmerischer Energie“ zu ermöglichen. Zeit und Raum für Gedanken eines strategisch optimalen Agierens. Dieser Prozess betrifft dabei nicht allein die Unternehmensführung. Management wie auch erweiterte Führungsebenen (Abteilungsleiter o.ä.) sollen und müssen ebenso involviert sein. Denn es geht um nicht mehr und nicht weniger als einen grenzfreien Denkprozess. Dieser sollte von der Unternehmensphilosophie über Produkte und Dienstleistungen, Prozesse und Strukturen bis hin zur internen Kommunikation und Unternehmenskultur reichen.

 

Strategische Unternehmensberatung ermöglicht optimierte Positionierung

 

Es ist also eine möglichst offene und dennoch geleitete Phase ohne Denkverbote erforderlich. Management und Leitungsebene müssen dabei – mal separat, mal gemeinsam – Ihre Energie in die strategische Planung des Unternehmens investieren. Diesen investiven Prozess neutral beratend zu begleiten ist eine der wesentlichen Aufgaben einer Unternehmensberatung. Damit verbunden ist aber auch die Organisation und Umsetzung einer angepassten Form der internen Kommunikation. Denn natürlich bekommen Ihre Mitarbeiter mit, dass entsprechende Denkprozesse im Unternehmen stattfinden. Daher ist es wichtig, die Menschen von Anfang an kommunikativ richtig mitzunehmen. Bauen sich erst Widerstände aufgrund falscher oder fehlender Kommunikation auf, werden der strategische Denkprozess wie auch dessen spätere Umsetzung deutlich erschwert. Auch dies ist eine wichtige Aufgabe von Consultants an Ihrer Seite.

 

Als Ihr strategischer Berater haben wir vier zentrale Bereiche identifiziert, die gerade jetzt von besonderer Bedeutung sind. Aus ihnen leitet sich Ihr Zukunftsplan ab. Diese vier Monitoring-Bereiche Ihrer strategischen Unternehmensplanung sind:

  1. Marktgeschehen
  2. Produkt/Dienstleistung
  3. Struktur und innere Prozessabwicklung
  4. Personal / Personalentwicklung
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Die vier Monitoring Bereiche von to market Consulting


Das Marktgeschehen analysieren

Das Marktgeschehen bedarf dabei einer ganz besonderen Beobachtung. Hierbei gilt es, direkte und indirekte Mitbewerber wie auch marktrelevante Entwicklungen im Blick zu haben. Speziell momentan müssen zudem auch die Entscheidungen des Bundes, der Bundesländer sowie der EU als marktbeeinflussende Elemente berücksichtigt werden. Die Wochen des Lockdowns haben die Wucht gezeigt, mit der politische Entscheidungen den Markt erschüttern und beeinflussen können.

 

Zudem gilt es natürlich gerade auch in Krisenzeiten, das Marktgeschehen jenseits dieser öffentlichen Eingriffe im Blick zu haben. Wie agieren oder reagieren die Mitbewerber? Was geschieht mit meinen Kunden und meinen wichtigen Geschäftspartnern? Dabei sollte natürlich ein Auge stets auf die aktuelle Situation gerichtet sein, um nicht von neuen Entwicklungen überrascht zu werden. Wichtiger aber ist, den Blick auf mögliche Auswirkungen der aktuellen Situation zu richten. Den eigenen Branchenmarkt aber auch andere Märkte betreffend. Dabei darf man nicht wie die Maus vor der Schlange sitzen und meinen, indem man sich nicht bewegt, passiert einem auch nichts. Vielmehr gilt es zu agieren, um die eigene Marktposition zu sichern und auszubauen. Durch strategische Entscheidungen – Investitionen in monetärer aber auch ideeller Form – machen Sie sich letztlich unabhängiger von äußeren Bedingungen. Zudem stellen Sie Ihr Unternehmen so auf, dass es überwiegend agiert und nur im Notfall Reagieren muss.

 

Daher gilt:

  • Märkte werden sich nach der Krise verändert zeigen
  • Aktuell auch Markteinflüsse der Politik im Blick haben
  • Analyse der momentanen und zukünftigen Marktlage erforderlich
  • Blick auch über den eigenen Tellerrand
  • Agieren ist in der Regel erfolgreicher als Reagieren
  • Neutrale Berater unterstützen bei markt- und branchenübergreifenden Analysen.


Produkte und Dienstleistungen optimieren

Untrennbar mit der Marktbeobachtung und Marktentwicklung verbunden ist eine emotionsfreie Analyse und strategische Planung des unternehmerischen Angebots. Denn ein Produkt bzw. eine Dienstleistung können dem Unternehmer selbst noch so gut gefallen. Letztlich müssen sie markttauglich und -positionierbar sein. Diese angebotsseitige Positionierung und Optimierung kann aber nur gelingen, wenn das Unternehmen stets das Marktgeschehen im Blick hat. Und wenn es auf Grundlage der eigenen Strategie klare Entscheidungen trifft.

 

In Krisen wie der jetzigen ist in diesem Zusammenhang ein produktseitig gut aufgestelltes strategisches Management von großer Bedeutung. Strategieorientierte Flexibilität und Mut, nicht aber Beliebigkeit sind in der Angebotspolitik gerade jetzt das Maß der Dinge.

 

So haben verschiedene Unternehmen zu Beginn der Coronakrise schnell sich auftuende Marktlücken erkannt und durch für diese konkrete Angebote bereitgestellt. Beispielsweise produzierten Textilunternehmen den dringend benötigten Mund-Nase-Schutz. Oder Getränkeproduzenten erweiterten ihre Produktpalette von Bier- oder Spirituosenproduktion auf dringend benötigte Desinfektionsmittel.

 

Zwei Beispiele für eine anhand der Marktbeobachtung erfolgreich umgesetzte Anpassung des unternehmerischen Angebots. Ob und in welchem Umfang diese Erweiterung der Angebotspalette dauerhaft Bestand haben wird, gilt es nun anhand einer klaren Marktbeobachtung zu entscheiden.

 

Strategische Planung bedeutet gerade jetzt in der Krise aber auch Ihren Zukunftsplan im Angebotsbereich gegebenenfalls neu zu schreiben. Denn so abgedroschen die Phrase klingt: Die Welt wird nach Corona eine andere sein. Allerdings dürfen Unternehmen nun nicht in den „Wartemodus“ übergehen. Frei nach dem Prinzip: Mal schauen, was sich da so ergibt. Vielmehr müssen jetzt Unternehmensentwicklung und Unternehmensplanung auch angebotsseitig hinterfragt und den neuen Gegebenheiten entsprechend strategisch aufgestellt werden. Es gilt, deutlich über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus zu schauen. Das bestehende Angebot muss hinterfragt und justiert oder ggf. umgestellt werden. Hier kann Ihnen ein Unternehmensberater / Consultant von enormer Hilfe sein. Als Ihr strategischer Berater verfügen wir über die besagte Draufsicht und stehen mit Erfahrung, Neutralität und vor allem Fachkenntnis an Ihrer Seite.

 

Daher gilt:

  • Aktuelle Produkte bzw. Dienstleistungen auf Markttauglichkeit und -fähigkeit analysieren
  • Marktpassende Produktinnovationen ermöglichen
  • Strategische Angebotspolitik mit Flexibilität
  • Neutrale Berater unterstützen bei der Entwicklung einer zukunftsfähigen strategischen Angebotspolitik


Strukturen und Prozesse auf den Prüfstand

Egal ob Ihr Zukunftsplan „nur“ eine Optimierung Ihrer unternehmerischen Angebote oder eine deutliche Neupositionierung am Markt zur Folge hat: In jedem Fall gilt es, Strukturen und Prozesse auf den Prüfstand zu stellen. Wie in allen vier Monitoring-Bereichen unserer Betrachtung als Ihr strategischer Berater muss dieser Prozess optimalerweise kontinuierlich erfolgen. Denn Prozessoptimierung, Organisationsentwicklung und strukturelle Anpassung sind das A und O der Entwicklung jedes Unternehmens. Jetzt, mitten in der Krise, sind hier klare strategiegeleitete Weichenstellungen erforderlich.

 

Dabei gehören alle im Unternehmen vorhandenen Strukturen und Prozesse, frei von Emotionen, auf den Prüfstand. Entgegen der oftmals menschlichen Logik, finden sich die größten Potenziale letztlich dort, wo es heißt „Das haben wir schon immer so gemacht“. Denn „immer schon“ ist nichts weiter als die umgangssprachliche Übersetzung für Vergangenheit. Unternehmen aber müssen gerade auch jetzt in der Krise nach vorn schauen und sich für die Zukunft (neu) aufstellen. Hier sind also strategisches Management mit Weitsicht und das Loslassen unabdingbar.


Daher gilt:

  • „Das haben wir schon immer so gemacht“ bedeutet Handlungsbedarf!
  • Alle bestehenden Strukturen und Prozesse müssen auf den Prüfstand
  • Strukturen und Prozesse an analysierten Markterfordernissen und strategischer Angebotsplanung neu ausrichten
  • Keine Angst auch vor Digitalisierung und neuen Arbeitsformen
  • Neutrale Berater begleiten Prozessoptimierung und Strukturumbau in allen Phasen


Personalpolitik an Strukturen und Prozesse anpassen

Sind Strukturen und Prozesse im Rahmen Ihres Zukunftsplans optimiert, hat dies zwingende Folgen auch für die Personalpolitik. Einerseits gilt es, Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche neu zu definieren und personell zu untersetzen. Das bedeutet auch eine Analyse des gesamten Personalbestands. Wir wissen aus der Zeit vor der Corona Krise, dass Humankapital letztlich ein entscheidender Faktor einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung ist. Auch hier ist daher eine strategische Planung wichtig. Denn Ihr Unternehmen benötigt für die neuen Prozesse und Strukturen auch die richtigen Menschen. Es gilt also, das vorhandene Personal im Prozess der Umgestaltung mitzunehmen, die Stärken jedes einzelnen Mitarbeiters klar herauszuarbeiten und entsprechend zu nutzen. Das kann letztendlich sogar allen Beteiligten Freude bringen. Denn Mitarbeiter, die konkret das tun, was ihren Fähigkeiten entspricht, werden gern zur Arbeit kommen. Gleiches gilt, wenn Sie einzelnen mehr Verantwortung übertragen und so eine Art der Wertschätzung zeigen.

 

Eine Krise verlangt aber auch schmerzhafte Entscheidungen. Der Weg, Personal durch Kurzarbeit noch eine Zeitlang an die Firma zu binden, ist oftmals zumindest nachvollziehbar. Dies gilt vor allem in Bezug auf die Mitarbeiter, die man als wichtige Leistungsträger im Rahmen der Prozess- und Strukturoptimierung ausgemacht hat. Aber Personal kann man nur so lange halten, wie es für das Unternehmen tragbar und verantwortbar ist. Daher muss ein Unternehmer in diesen Tagen auch über Personalfreisetzungen nachdenken und entsprechende Entscheidungen vorbereiten. Das ist oft schmerzhaft – selbst uns als Ihr strategischer Berater fallen diese Prozesse nicht leicht. Aber es ist niemandem damit gedient, wenn es das Unternehmen nach der Krise nicht mehr gibt. Weil Sie als Unternehmer Ihr Personal bis zuletzt gehalten haben.

 

Unabhängig davon, wie die Entscheidungen zu jedem einzelnen Mitarbeiter fallen: In diesem Prozess der Personaloptimierung ist eine sensible interne Kommunikation von enormer Bedeutung. Denken Sie immer daran, die Menschen sind jetzt in der Krise bereits durch viele Entwicklungen und das mediale Feuerwerk verunsichert. Diese Verunsicherung gilt es nicht zusätzlich zu vergrößern. Daher stehen wir selbstverständlich auch in dieser Phase als Ihr strategischer Berater an Ihrer Seite.

 

Daher gilt:

  • Personal auf Basis der Strategie (Angebotsausrichtung, Struktur- und Prozessoptimierung) auf Stärken hin analysieren
  • Vorhandene und neu entstehende Aufgabenbereiche neu verteilen
  • Analyse der Notwendigkeit und ggf. Vorbereitung von Personalfreisetzungen
  • Personal „mitnehmen“ und nicht zusätzlich verunsichern durch sensible interne Kommunikation
  • Neutrale Berater unterstützen Sie bei der Stärkenanalyse Ihres Personals, dem neuen Aufgaben- und Verantwortungsraster und ggf auch bei Maßnahmen zur Personalreduzierung

Fazit

Die Frage, ob Firmen jetzt in der Krise investieren sollten oder nicht, lässt sich klar mit JA beantworten. Dabei dreht es sich aber nicht vordergründig um finanzielles Investment. Vielmehr gilt es jetzt, Zeit und Energie für die Entwicklung eines Zukunftsplans zu investieren. Management und erweiterte Leitungsebenen müssen gemeinsam die Marktsituation analysieren, das Angebot anpassen, Strukturen und Prozesse optimieren und Personalentscheidungen treffen. Dabei ist die Einbeziehung von Consultants nicht nur richtig, sondern wichtig. Denn dieser Prozess muss strategisch optimal geplant und durchgeführt werden. Dabei kommt der Firma die Vielfalt an Erfahrungen der Berater ebenso zu Gute wie deren Nicht-Involviertheit. So können gemeinsam, unter Mitnahme des gesamten Personals, wichtige Weichen für eine strategische Unternehmensentwicklung gestellt werden. Ihr Zukunftsplan entsteht – und wir begleiten Sie als Ihr strategischer Berater gern auf diesem Weg.

 

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